Homöopathische Migräne Medikamente

Homöopathische Mittel als Alternative zur Schulmedizin bei Migräne

 

Migräneattacken treten oft ohne Vorwarnung auf und können über mehrere Stunden oder Tage anhalten. Vielen Menschen sind Migräne und die lang anhaltenden starken Schmerzen, häufig mit begleitenden Symptomen, wie Übelkeit, Erbrechen und Schwindel bekannt. Bei manchen ist die Migräne so heftig, dass er das Bedürfnis auslöst, sich zusätzlichen Schmerz zuzufügen, in der Hoffnung, dass dieser Schmerz dann den eigentlichen Migräneschmerze erträglicher werden lässt. Betroffene nehmen häufig Medikamente die Wirkstoffe wie Ibuprofen, Sumatriptan, Acetylsalicylsäure, oder Paracetamol enthalten ein, um die Beschwerden zu lindern, diese sind jedoch wie die meisten Medikamente mit Nebenwirkungen verbunden. Wenn auch Sie unter Migräne leiden, können Mittel aus der Homöopathie heute eine wirksame Alternative zu Medikamenten aus der Schulmedizin sein und helfen eine Besserung der Migräne herbeizuführen oder diese komplett zu heilen.

Wer in seinem Leben eine oder mehrere Migräneattacken durchstanden hat, kennt das Bedürfnis seinen Körper bei einer Schmerzattacke einer regelrechten Flut an Medikamenten in allen Möglichen Formen wie Tabletten, Tropfen oder Zäpfchen auszusetzen. Doch in der Dosierung sind in der Schulmedizin gewisse Grenzen gesetzt. Zum einen wirken sich zu hoher Tablettenkonsum negativ auf die Leber aus und kann so der Gesundheit schaden, des Weiteren gewöhnt sich der Körper leider bereits nach sehr kurzer Zeit an diese Hilfsmittel.

Negativ ist bei der Schmerzmitteleinnahme auch, dass das individuelle Schmerzempfinden des Menschen aus dem Gleichgewicht, bzw. massiv gestört wird. Hieraus ergibt sich die Folge, dass die Person auch bei leichten Schmerzen zu Tabletten greift. In der Alternativen Medizin wie der Naturheilkunde und Akupunktur sind hier einige homöopathische Mittel bekannt, bei denen ein unterstützender Charakter nachgewiesen wurde.

Iris versicolor C5 (Schwertlilie)

Wenn Ihr Kopfschmerz tief hinter der Stirn sitzt und Ihre Migräne mit Begleitenden Symptomen wie Erbrechen und Sodbrennen einhergeht, greifen Sie zu Iris versicolor C5 alle 2 Stunden mit 3 Globuli.

Bryona C5 (rotbeerige Zaunrübe)

Von den Mittel Bryonia C 5 sollten Sie alle 2 Stunden, 3 Globuli einnehmen, wenn Ihnen schon geringe Bewegungen, wie beispielsweise die Bewegung der Augen, Schmerzen bereitet, einnehmen. Ebenso, wenn sich Ihre Schmerzen bei Einbruch, oder Einsatz der Dunkelheit verstärken, oder Sie ein Schwindelgefühl beim Aufstehen verspüren. Zu Bryonia C5 sollten Sie auch greifen, wenn Sie großen Durst verspüren und Ihre Zunge weißlich belegt ist. Nehmen Sie auch hier das Mittel so lange ein, bis eine Besserung eintritt.



 

Nux vomica C7 (Brechnuss)

Dreimal am Tag 3 Globoli des Mittels Nux vomica C7 sollten Sie einnehmen, wenn Ihre Migräne besonders häufig nach üppigem Essen auftritt und Sie an Verdauungsstörungen leiden. Auch wenn Sie sehr lichtempfindlich sind und Lärm nicht gut vertragen, häufig ist dies auch mit stark geröteten Wangen und einer sehr niedrigen Reizspanne gepaart.

Natrium chloratum C7 (Kochsalz)

Wenn sich bei Ihnen die Migräne mit Sehstörungen, die mit verstärktem Tränenfluss und Durst verbunden ist, ankündigt, sollten Sie zu dem Mittel Natrium chloratum C7 als Globuli 3-mal am Tag greifen. Dies gilt auch, wenn Ihnen geistige Arbeit sehr mühevoll von der Hand geht und Sie besonders depressiv sind.

Belladonna C5 (Tollkirsche)

Nehmen Sie Belladonna C5 3, alle 2 Stunden 3 Globuli, wenn sich Ihre Kopfschmerzen bei Lärm, Licht oder bereits leichten Erschütterungen wie Kopfschütteln verstärken und sich Ihr Gesicht warm und gerötet anfühlt. Nehmen Sie die Globuli solange ein, bis eine Besserung der Beschwerden eintritt.

In der Homöopathie sind noch weiter Mittel und Therapien als Alternative zur Schulmedizin bekannt. Sollten Sie unter häufig unter Migräne leiden, kann Ihnen ein Arzt, der die alternative Medizin integriert hat, beratend zur Seite stehen und Ihnen aktuelle Informationen über verschiedene Themen zu Migräne geben und Ihre Fragen beantworten. Achten Sie zusätzlich auf eine ausgewogene und leichte Ernährung und trinken Sie Quell- und Mineralwasser in ausreichender Menge. Am Besten sorgen Sie auch für ausreichende Erholungsphasen in Ihrer Freizeit.

Äußerst wichtig ist es, sich genau zu beobachten, so können Migräneattacken bereits bevor Sie entstehen im Keim erstickt werden.

 

Migräne mit Homöopathie erfolgreich behandeln

Unter Migräne versteht man sehr starke Kopfschmerzen, die sich als pulsierender, pochender Schmerz in einzelnen Bereichen des Kopfes, oder des gesamten Kopfes äußern. Migräne kann sehr viele unterschiedliche Ursachen haben. Meist wird sie von einer Kettenreaktion des Nervensystems auf bestimmte Reize ausgelöst. In der Fachsprache werden diese Auslöser als Trigger bezeichnet. Neben einer erblichen bedingten Veranlagung für Migräne sind Migränebegünstigende Faktoren, vor allem Unverträglichkeiten bestimmter Lebensmittel, Angst und Stress. Eine Migräne lässt sich nicht mit normalen Kopfschmerzen, oder Spannungskopfschmerzen vergleichen. Diese Arten von Kopfschmerzen gehen meist mit ziehenden, dumpf-drückenden Schmerzen einher und lassen sich oft nicht genau lokalisieren. Während diese Kopfschmerzen in der Regel noch erträglich sind, geht dazu im Unterschied zu einer Migräne meist gar nichts mehr. Im wahrsten Sinne des Wortes liegt der Betroffene flach, kann sich nicht aus dem Bett bewegen, da im ihm die geringsten Bewegungen enorme Schmerzen bereiten, die ihm beinah den Verstand rauben.

Migräne und Ihre Symptome

Nicht von Kopfschmerzen, sondern von einer Migräne spricht man, wenn sich die Attacke mit Vorboten ankündigen. Unabhängig von der Häufigkeit des Auftretens der Migräneattacken, gleichen sich die Kopfschmerzen. Dies führt dazu, dass man oft erst nach mehreren Migräneanfällen sagen kann, ob es sich um Spannungskopfschmerz, oder tatsächlich um Migräne handelt. Zwischen den Attacken können Wochen, aber auch Monate vergehen. Neben der Intensität der Schmerzen, ist die Tatsache dass die Schmerzen in der Regel nur einzelne Teile des Kopfes betreffen, kennzeichnend. Migräneattacken dauern meist zwei bis vier Stunden, jedoch leiden einige Patienten auch an Migräneanfällen, die sich über mehrere Tage hinweg andauern und sich über eine sukzessive Abfolge von mehreren Migräneanfällen äußern.

In der Regel werden in diesen Migräneanfällen vier Phasen durchlaufen. Wie von vielen Migränepatienten beschrieben wird, ist der Patient in der ersten Phase, der Vorbotenphase, oder Prodromalphase sichtbar fiebrig. Extreme körperliche Schwäche, Verdauungsstörungen, dauerhafte Angstgefühle und Schlafstörungen können auftreten. Weitere Begleitende Symptome können sogenannte Chasma, Gähnkrämpfe, die häufiges Gähnen auslösen, sowie plötzlich stark auftretende Hungergefühle sein. Diese Symptome stellen sich etwa 24 Stunden vor dem Migräneanfall ein. Einer Migräne kann in manchen Fällen auch eine sogenannte Aura voraus gehen. In der Phase der Aura berichten Patienten häufig von Sehstörungen oder den vorübergehenden Ausfällen einzelner Körperregionen. Die Aura kann etwa eine Stunde, oder auch nur Minuten von der Migräneattacke einsetzen.

In der Schmerzphase berichten Patienten in der Regel von einem halbseitigen Schmerz, der insbesondere im Bereich der Schläfen, der Augen und der Stirn lokalisiert ist. Migränekopfschmerzen können gegensätzlich zu anderen Kopfschmerzen auch die Kieferhöhlenregion und die Augenhöhlen erreichen. Für den Patient fühlt sich dieser Schmerz an, als würde sein Kopf platzen und an der schmerzenden Stelle hört er sein Herz schlagen. Oft wird die schmerzintensive Phase von Begleitsymptomen wie Übelkeit, Erbrechen und extremer Geräusch- und Lichtempfindlichkeit begleitet. In der Rückbildungsphase, der letzen Phase klingen die Schmerzen langsam ab. Patienten fühlen sich hier über einen gewissen Zeitraum noch abgespannt und müde, können jedoch auch extrem euphorisch und überschwänglich gestimmt sein.

Homöopathische Therapien gegen Migräne

Migräne mit homöopathischen Mitteln zu therapieren ist durchaus mögliche, wenn die Ursachen für die Anfälle und deren Verlauf bekannt ist. Laut den Aussagen vieler Betroffener ist die Behandlung von Migräne mit Homöopathika wirkungsvoller als eine Behandlung mit klassischer Schulmedizin. Sowohl bei der Frage ob man sich von den verschiedenen Symptomen befreien will, oder die Ursachen der Kopfschmerzen bekämpfen möchte. Iris versicolor und Sanguinaria gehören zu den am meisten verschriebenen Mitteln zur Behandlung des halbseitigen Kopfschmerzes, auch Hemikranie (Migräne) genannt. Diese Mittel befreien von den Symptomen die mit der Aura der Migräne einhergehen und werden meist zur Schmerztherapie eingesetzt.

Schmerz an Stirn und Schläfen

Venus Mercanaria oder Kalium bichromicum werden bei homöopathischen Behandlungen meist eingesetzt um Kopfschmerzen zu lindern, die durch Entzündungen der Schleimhäute in den Augenhöhlen und den Stirnhöhlen ausgelöst wurden. Onosmodium virginianum kommt zum Einsatz, wenn die Migräne mit einem merklichen Rückgang der Konzentrationsfähigkeit und der Aufnahmefähigkeit einhergeht und die Schmerzintensität während des Anfalls wechselhaft ist. Wenn die Migräne von leichten Sehstörungen wie Flimmern vor den Augen, Lichtblitzen, oder Flecken auftritt, oder der Patient die Farben verwechselt, kann Mercurialis perennis innerhalb einiger Stunden helfen. Besonders für Kinder und Patienten die unter Migräne mit leichteren Schmerzen mit Kribbeln und Prickeln im Gesichtsbereich ist Natrium muriaticum geeignet.

Migräne in den Wechseljahren und der Menses

Bei Frauen können Migräneattacken Folgeerscheinungen von den Hormonschwankungen in der Pubertät, dem ersten Eisprung, der Monatsblutung, der Schwangerschaft oder auch den Wechseljahren sein. Entsprechende homöopathische Hilfe gibt es aber für jeden dieser Einzelfälle. Migräneanfälle die während Regelblutungen auftreten, lassen sich beispielsweise mit den Mitteln Bromium, Cyclamen, Sanguinaria, Lac defloratum und Sanguinaria wirkungsvoll behandeln. Homöopathische Mittel auf Basis von Lachesis, Veratrum viride und Belladonna eignen sich um postmenopausale Migräneanfälle, die bei den Patienten oft mit Schweißausbrüchen und Hitzewallungen auftreten, behandeln. Cedron, Melilotus, Thea, Menispermum canadense, oder Thea werden eingesetzt, wenn sich der hormonell bedingte Migräneschmerz als besonders hartnäckig herausstellt, oder auf andere physiologische Faktoren zurückzuführen ist.

Wann wird ein Arzt nötig?

Oft machen es sich Menschen bei Kopfschmerz einfach und unterziehen sich einfach einer Selbstbehandlung. Hier sollte jedoch beachtet werden, dass wiederkehrende Migräneanfälle die Lebensqualität ganz massiv beeinträchtigen können und des Weiteren der Ausgangspunkt von schwereren Erkrankungen sein können, die die Gesundheit ernsthaft gefährden können. Für den Erfolg einer homöopathischen Migränetherapie sollte man nicht zögern einen Arzt aufzusuchen um weitergehende Informationen einzuholen. Auch ein erfahrender Praktiker oder Homöopath kann beratend tätig werden. Der Besuch eines Mediziners wird unumgänglich, wenn die Anfälle regelmäßig auftreten. Ebenso sollten Schwangere einen Arzt aufsuchen. Ebenso Personen mit positiver Familienanamnese und Patienten, die unter chronischen Infektionen mit häufiger Hemikranie leiden sollten sich an einen Experten wenden.



Durch das Fortsetzen der Benutzung dieser Seite, stimmst du der Benutzung von Cookies zu. Mehr

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen", um Ihnen das beste Surferlebnis möglich zu geben. Wenn Sie diese Website ohne Änderung Ihrer Cookie-Einstellungen zu verwenden fortzufahren, oder klicken Sie auf "Akzeptieren" unten, dann erklären Sie sich mit diesen.

Schließen