Migräne

Migräne äußert sich mit starken Kopfschmerzen, oft mit Begleitsymptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Licht- und, oder Geräuschempfindlichkeit.

Oft wird Migräne mit Medikamenten behandelt. Es gibt jedoch auch eine Möglichkeiten wie man die Kopfschmerzen behandeln kann.

Was ist Migräne
Was ist Migräne

Was ist Migräne und wie entsteht sie?

Als Migräne werden bestimmte, starke Kopfschmerzen bezeichnet, die anfallsweise, als so genannte, Migräneattacken auftreten, bezeichnet. Neben den Kopfschmerzen, müssen begleitende Symptome, wie Appetitlosigkeit, Übelkeit, oder Licht-, Lärm- und Geräuschempfindlichkeit auftreten. Bei Migräne befindet sich der mäßige bis oft sehr starke Kopfschmerz meist nur auf einer Seite des Kopfes und wird als pulsieren oder pochend empfunden. Durch Bewegung oder körperliche Ansprengung wird der Schmerz verstärkt. Migräne kann auch mit einer Aura auftreten, dies bedeutet, dass der Migräne, beispielsweise Sehstörungen, vorausgehen. Das Ziel einer Behandlung von Migräne ist, die Häufigkeit der Attacken zu reduzieren und die Symptome zu lindern.



Bis heute sind die genauen Ursachen der Migräne unbekannt. Jedoch kennt man Auslöser der Migräne. Diese Auslöser, werden als Trigger bezeichnet. Diese können bei jedem Patienten verschieden sein. Heute geht man davon aus, dass bei einer Migräne, das Gleichgewicht des Gehirnstoffwechsels gestört ist; insbesondere sind dabei Botenstoffe wie Serotonin, Noradrenalin und CGRP (Calcitonin-Gene-Related-Peptide) fehlreguliert. Diese beeinflussen unter anderem die Schmerzempfindlichkeit der Blutgefäße. Offenbar sind bei einem Migräneanfall die kleinen Blutgefäße des Gehirns (Arteriolen) entzündlich verändert. Außerdem kommt es zu einer fehlenden Schmerzhemmung im Hirnstamm mit den typischen Migränekopfschmerzen.

Migräne ist weit verbreitet, so leiden etwa 13 Prozent der Frauen und 7 Prozent der Männer darunter. Meist treten die Anfälle zwischen einem Lebensalter von 35 und 45 Jahren auf. In diesem Alter, sind ungefähr dreimal mehr Frauen, als Männer von Migräne betroffen. Im Laufe eines Lebens, hat jede fünfte Frau mindestens einmal Migräne. Zwar können auch schon Kinder im Schulalter an Migräneanfällen leiden, typischerweise tritt Migräne zum ersten Mal im jungen Erwachsenenalter auf. Häufig ist Migräne auch familiär bedingt. Hintergrund ist eine genetische Veranlagung für Migräne, die für einige Formen inzwischen auch nachgewiesen ist.

Mittlerweile sind viele Arten von Migräne bekannt. Am häufigsten tritt Migräne, in etwa 80 Prozent der Fälle, ohne vorherige Aura auf. Bei Migräne mit Aura, kündigt sich eine Migräneattacke durch bestimmte vorherige Symptome an. Diese können beispielsweise Kribbelgefühle, Schwindelgefühle, Sehstörungen, oder Lähmungen sein. Bei manchen Migräneformen sind auch andere Symptome möglich. Des Weiteren gibt es Komplikationen, wie beispielsweise die chronische Migräne.

In den meisten Fällen, wird Migräne mit Medikamenten behandelt. Leichtere Beschwerden, oft mit einer Kombination, aus bestimmten Schmerzmitteln, beispielsweise Ibuprofen, oder Paracetamol und Mitteln, gegen die Übelkeit, Antieetika. Starke Migränebeschwerden, werden dagegen mit so genannten Triptanen behandelt. Zur Prophylaxe kann auch eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden, wahlweise, kann diese auch mit anderen Maßnahmen, wie beispielsweise einer Verhaltenstherapie, oder bestimmten Entspannungstechniken, kombiniert werden. Ein weiterer Weg zur Vorbeugung ist es ein Kopfschmerztagebuch zu führen, mit diesem Kopfschmerztagebuch wird versucht herauszufinden, welche Auslöser für die Migränefälle verantwortlich sind. Ebenso kann körperliche Fitness und Bewegung an der Frischen Luft, Betroffenen helfen, die Migräneanfälle zu reduzieren.



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